EGG unterstützt Wiederaufbau der Kontaktstelle des Streetwork-GERA e.V. (Artikel von Stefan Wenzel von TRENDSETZER)

Alle dachten, es würde schnell gehen. Doch dann gab es unerwartete Verzögerungen, die
bis heute andauern. Etwas frustriert, vor allem aber traurig blicken die Verantwortlichen des Streetwork-GERA e.V. auf den Moment zurück, in dem die Grundlage ihrer Arbeit zerstört wurde. Der Verein kümmert sich seit 1992 um benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene. 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Bundesfreiwilligendienstleistende bieten Unterstützung für sozial benachteiligte und
individuell beeinträchtigte junge Menschen bei Problemen oder in Notsituationen.
Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Kontaktstelle im Bärenweg. In der Nacht des 23.03.2016 aber legten Brandstifter Feuer in den Räumlichkeiten. Das Gebäude wurde so stark beschädigt, dass es nicht mehr genutzt werden konnte, bis heute nicht. Die Unterbringung in der Tonhalle, nur als kurzfristige Zwischenlösung gedacht, kann die Beratungs- und Kontaktstelle im Bärenweg nicht ersetzen. Viele Angebote können aktuell nicht realisiert werden. So gibt es auch das Nachtasyl momentan nicht mehr. Es fehlt dem Streetwork e.V. also das Herzstück seiner Straßenund Sozialarbeit, erzählen der Vereinsvorsitzende Andreas Heimerdinger und Projektkoordinatorin Heike Luther. Die Versicherungssumme wird den gesamten Schaden nicht decken. Deshalb waren zusätzliche Spenden für den Wiederaufbau so wichtig, versichert Heike Luther und freut sich daher sehr über die finanzielle Unterstützung aus dem Sozial- & Umweltfonds der EGG. Nun hoffen alle, dass die letzten Planungstätigkeiten zügig abgeschlossen werden, und ab Mai die Handwerker ihre Arbeit aufnehmen können. Dann könnten 25 Jahre Streetwork-GERA e.V. im Oktober wieder in der Kontaktstelle im Bärenweg gefeiert werden.

Artikel von Stefan Wenzel – Agentur TRENDSETZER